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Vanék

Audienz | Vernissage | Protest 

Ferdinand Vanek stößt in jedem Teil der Trilogie mit unterschiedlich ausgeprägten Anpassungsmodellen seiner Mitbürger zusammen. In „Audienz“ hält der Braumeister, Vaneks Chef, es für natürlich, dass Vanek ein „gelernter“ Schriftsteller, beim Verfassen von offiziellen Berichten über sein eigenes „subversives“ Verhalten mithilft. 

Das elegante und erfolgreiche Mode- Paar aus „Vernissage“ will dem Freund Vanek, nicht nur seine Einrichtung, sondern auch andere seiner großartigen Errungenschaften zeigen (die er, so wird ihm immer wieder vorgeworfen, ja auch genießen könnte, wenn er nur nicht so starrköpfig wäre). Kulinarische Leckerbissen und Schallplatten aus der Schweiz, ein schönes (nicht störendes) Kind und freie Liebe. Das Leben kann ja so schön sein im Sozialismus…

In „Protest“ werden die Sprach- und Denkmuster dieser geschlossenen Gesellschaft auf besondere Weise aufgerollt. Der "normalisierte Schriftsteller Stanek setzt seinem nicht "normalisiertem" Kollegen Vanek leutselig auseinander warum er das von Vanek verfasste, Menschenrechte betreffende Gesuch nicht unterschreiben könne um der "Sache" damit letztlich sogar noch mehr zu dienen.

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